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Der Mensch und die Natur

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ВИЖНИЦЬКА РАЙДЕРЖАДМІНІСТРАЦІЯ
ВІДДІЛ ОСВІТИ

Природа у творчості німецьких класиків

(Виховний захід )
(7-9 класи)

Баранюк Алла Валентинівна
Вчитель німецької мови (І категорія)
Долішньошепітський НВК

Долішній Шепіт 2010
Тема. Природа у творчості німецьких класиків

Мета.
Навчальна: активізація мовленнєвої діяльності учнів під час вивчення поезії та розповіді про видатних німецьких класиків.
Розвивальна: розвиток творчих здібностей учнів засобами іноземної мови. Стимулювання зацікавленості учнів до вивчення німецької мови.
Виховна: виховання любові до поезії, природи та бережливе ставлення до неї.
Обладнання: відеоролик з картинами природи у супроводі музики Бетховена «Місячна соната»; відеоролик до пісні «Wanderers Nachtlied»; відеоролик до пісні
«Ein Fichtenbaum steht einsam»; Бетховен «Pastorale»;
картини: Albrecht D?rer «Das gro?e Rasenst?ck», «Weiher im Walde», «Feldhase», «Teil von Kalchreuth».

Звучить музика Бетховена «Місячна соната»
Der Mensch und die Natur.
Zwischen dem Menschen und der Natur besteht immer eine Wechselwirkung. Der Mensch selbst ist ein Teil der Natur.
Sch?n ist die Natur, aber erst der Mensch beseelt sie, erst durch
ihn bekommt sie Ausdruck.
Die ber?hmten Pers?nlichkeiten Deutschlands haben der Natur viele
Werke gewidmet. Sie haben gro?e Beitr?ge zur Entwicklung der Weltkultur und Weltliteratur geleistet. Die Natur hat eine wichtige Rolle im Leben dieser Menschen gespielt.

F?r Goethe stellte die Natur keine «Dekoration» dar. Der Mensch ist bei ihm Teil der Natur und eng mit ihr verbunden. Die Natur atmet, schweigt ist manchmal krank wie ein Mensch.

Johann Wolfgang von Goethe

Gesang der Geister ?ber den Wassern

Des Menschen Seele
Gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es,
Zum Himmel steigt es,
Und wieder nieder
Zur Erde mu? es
Ewig wechselnd.

Str?mt von der hohen
Steilen Felswand
Der reine Strahl,
Dann st?ubt er lieblich
in Wolkenwellen
Zum glatten Fels,
Und leicht empfangen,
Wallt er verschleiernd,
Leisrauschend
Zur Tiefe nieder.

Ragen Klippen
Dem Sturz entgegen,
Sch?umt er unmutig
Stufenweise zum Abgrund.

Im flachen Bette
Schleicht er das Wiesental hin,
Und in dem glatten See
Weiden ihr Antlitz
Alle Gestirne.

Wind ist der Welle
Lieblicher Buhler;
Wind mischt vom Grund aus
Sch?umende Wogen.

Seele des Menschen,

Wie gleichst du dem Wasser!
Schicksal des Menschen
Wie gleichst du dem Wind!

Der gro?e deutsche Dichter Johann Wolfgang von Goethe liebte die Blumen. Er pflanzte und pflegte sie auch in seinem Garten in Weimar selbst.
Das ist Goethes Gartenhaus.

Johann Wolfgang von Goethe

Gefunden

Ich ging im Walde
so fur mich hin,
und nichts zu suchen,
das war mein Sinn.
Im Schatten sah ich
ein Blumchen stehn,
wie Stern leuchtend,
wie Auglein schon.
Ich wollt' es brechen,
da sagt' es fein.
"Soll ich zum Welken
gebrochen sein?"
Ich grub's mit allen
den Wurzlein aus,
im Gaten trug ich' s
am hubschen Haus.
Und pflanzt' es wieder
am stillen Ort;
nun zweigt es immer
und bluht so fort.

Einmal wanderte Goethe durch die Berge. ?berall war Ruhe. Die ruhende Natur machte auch auf den jungen Dichter einen gro?en Eindruck und er schrieb das kleine Gedichtchen «Wanderers Nachtlied» (1780).

Johann Wolfgang von Goethe

Wanderers Nachtlied

?ber allen Gipfeln
Ist Ruh,
In allen Wipfeln
Sp?rest du Kaum
einen Hauch;
Die V?gelein schweigen im Walde.
Warte nur, balde
Ruhest du auch.

Dieses Gedicht ubersetzten beruhmte russische Dichter: M.Lermontow, J.Annensky, W.Brjussow.
Die Musik zu diesem Gedicht schrieben beruhmte Komponisten A.Warlamow, A.Rubinstein, S.Tanejew, G.Swiridow, M.Ippolitow-Iwanow und andere. Ich schlage euch vor, ein Musikst?ck anzuh?ren.
Звучить музика «Wanderers Nachtlied»

Das nat?rliche menschliche Gef?hl und die Lebenslust ist auch der Inhalt des Gedichts «Auf dem See». Goethe sch?pft Lebenskr?fte «frische Nahrung , neues Blut» aus der ihn umgebenden Natur, weil ja nur sie allein ihm die freie Welt ist. Es stellen sich auch poetische Tr?ume ein, sie k?nnen aber dem Menschen weder Leben noch Liebe ersetzen. Seine «freie Welt» verherrlicht er in reizenden Bildern:

Auf dem See

Auf der Welle blinken tausend schwebende Sterne,
Weiche Nebel trinken rings die t?rmende Ferne
Morgenwind umfl?gelt die beschattete Bucht,
Und im See bespiegelt sich die reifende Frucht.

Nicht nur Goethe sondern auch Heine fuhr durch Polen, England, Norditalien und nat?rlich durch Deutschland. Auf den Reisen sammelte er das Material f?r seine Gedichte und Prosawerke. Er liebte und bewunderte die Natur. ?ber Heines «Reisebildern» k?nnen wir poetische Gedichte ?ber die Harzreise lesen.
Mit der «Harzreise» (1824) begr?ndete Heine eine neue literarische Gattung, die k?nstlerische Reisebeschreibung. Unter dem friedlichen Volke der Berge und den freien Natur wollte der Dichter Ruhe finden:

Heinrich Heine

Aufdie Berge will ich steigen,
wo die frommen Hutter stehen,
Wo die Brust sich frei erschlie?et
Und die freien L?fte wehen.

Aufdie Berge will ich steigen,
Wo die dunklen Tannen ragen,
Bache rauschen, Vogel singen
Und die stolzen Worken jagen.

Das war der Zweck der Wanderung.

Eine Perle der Lyrik ist das weltbekannte romantische Gedicht «Ein Fichtenbaum steht einsam»

Heinrich Heine

Ein Fichtenbaum

Ein Fichtenbaum steht einsam
im Norden auf kahler Hoh,
Ihn schlafert; mit weisser Decke
Umhullen inn Eis und Schnee.
Er traumt von einer Palme,
Die, fern im Morgenland,
Einsam und schweigend trauert
Auf brennender Felsenwand.

H. Heine z?hlt zu den gr??ten Lyrikern der Welt. Sein Werk ist bis heute lebendig. Seine Gedichte inspirierten die deutschen Komponisten F. Schubert, R. Schumann, J. Brahms, die seine Gedichte vertont hatten. Ich schlage euch vor, ein Musikst?ck anzuh?ren.
Звучить музика «Ein Fichtenbaum steht einsam»

Bei Heines Gedicht «Im Mai» steht gerade der Konflikt zwischen Natur und Gef?len im Vordergrund.

Heinrich Heine

Im Mai

Die Freunde, die ich gek??t und geliebt,
Die haben das Schlimmste an mir ver?bt.
Mein Herze bricht; doch droben die Sonne,
Lachend begr??t sie den Monat der Wonne.

Es bl?ht der Lenz. Im gr?nen Wald
Der lustige Vogelgesang erschallt,
Und M?dchen und Blumen, sie l?cheln jungfr?ulich –
O sch?ne Welt, du bist abscheulich.

Da lob ich mir den Orkus fast;
Dort kr?nkt uns nirgends ein schn?der Kontrast;
F?r leidende Herzen ist es viel besser
Dort unten am stygischen Nachtgew?sser.

Sein melancholisches Ger?usch,
Der Stymphaliden ?des Gekreisch,
Der Furien Singsang, so schrill und grell,
Dazwischen des Cerberus Gebell.

Das pa?t verdrie?lich zu Ungl?ck und Qual –
Im Schattenreich, dem traurigen Tal,
In Proserpinens verdammten Dom?nen,
Ist alles im Einklang mit unseren Tr?nen.

Hier oben aber, wie grausamlich
Sonne und Rosen stechen sie mich!
Mich h?hnt der Himmel, der bl?ulich und mailich –
O sch?ne Welt, du bist abscheulich!

Im 1844 entstand das Gedicht ohne Titel. In diesem kurzen, zweistrophigen Gedicht nimmt Heine klar Stellung zur Dichtung: Er ist der Meinung, dass in der Dichtung teilweise zu viel in Dinge oder die Natur hineininterpretiert wird.

Heinrich Heine

(Ohne Titel)

Die Rose duftet – doch ob sie empfindet
Das was sie duftet, ob die Nachtigall
Selbst f?hlt, was sich durch unsre Seele windet
Bei ihres Liedes s??em Widerhall; –

Ich wei? es nicht. Doch macht uns gar verdrie?lich
Die Wahrheit oft! Und Ros und Nachtigall,
Erl?gen sie auch das Gef?hl, ersprie?lich
W?r solche L?ge, wie in manchem Fall –

Er sieht die Dichtung also als Balsam f?r die Seele, als etwas Notwendiges um den Menschen das Leben etwas zu erleichtern.

Heinrich Heine

Es schauen die Blumen alle
Es schauen die Blumen alle
Zur leuchtenden Sonne hinauf;
Es nehmen die Str?me alle
Zum leuchtenden Meere den Lauf.

Es flattern die Lieder alle
Zu meinem leuchtenden Lieb
Nehmt mit meine Tr?nen und Seufzer,
Ihr Lieder, wehm?tig und tr?b!

Heinrich Heine

Im wundersch?nen Monat Mai

Im wundersch?nen Monat Mai,
Als alle Knospen sprangen,
Da ist in meinem Herzen
Die Liebe aufgegangen.

Im wundersch?nen Monat Mai,
Als alle V?gel sangen,
Da hab ich ihr gestanden
Mein Sehnen und Verlangen.

Heinrich Heine

Leise zieht durch mein Gem?t
Liebliches Gel?ute.
Klinge kleines Fr?hlingslied,
Kling hinaus ins weite.

Kling hinaus,bis an das Haus,
Wo die Blumen sprie?en.
Wenn du eine Rose schaust,
Sag ich la? sie gr??en.

Zu Ende geht der Herbst

Verdrossnen Sinn im kalten Herzen hegend,
Reis ich verdrie?lich durch die kalte Welt,
Zu Ende geht der Herbst, ein Nebel h?lt
Feuchteingeh?llt die abgestorbne Gegend.

Die Winde pfeifen, hin und her bewegend
Das rote Laub, das von den B?umen f?llt,
Es seufzt der Wald, es dampft das kahle Feld,
Nun kommt das Schlimmste noch, es regent.
Heinrich Heine

Albrecht D?rer war ein ber?hmte Mann, ein K?nig unter den Malern. Seine Kunstwerke schm?cken Rath?user und Kirchen. Oft malte er die Natur: bald einen Hasen, halb ein St?ck Feld. Er verstand gut die Natur wegen seiner gro?en Liebe f?r sie. In der Folgezeit bis 1500 schuf er seine Serie von kleinen Landschaftsaquarellen. Das sint «Das gro?e Rasenst?ck», «Weiher im Walde», «Feldhase», «Teil von Kalchreuth».
Вчитель розповідає, показуючи картини Дюрера.
Der Mensch kann ohne Musik nicht leben. Musik ist eine Sprache,die jeder versteht. Musik ert?nt ?berall, sogar im Wald k?nnen wir das Singen der V?gel h?ren.
Dieser gro?e Komponist widmete sich der Musik. Die Musik von Ludwig van Beethoven ert?nt so feierlich und melodisch. In der Musikmetropole entstanden seine wichtigen Werke wie die Oper «Fidelio» und 9 Symphonien, darunter die Sechste, die Pastorale, wo Beethovens Liebe zur Natur zum Ausdruck kommt.
Seine unsterblichen Werke werden heutzutage auf vielen B?hnen der Welt aufgef?hrt. Ich schlage euch vor, ein Musikst?ck anzuh?ren.
Звучить музика. Ludwig van Beethoven «Pastorale»

Автор: 

Баранюк Алла Валентинівна
Вчитель німецької мови (І категорія)
Долішньошепітський НВК

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